Der Martin-Luther-King-Day, ist über die Grenzen der USA eher weniger bekannt, aber für mich interessant, weil den ganzen Abend zur Prime Time NBA-Spiele laufen und nicht erst mitten in der Nacht. Das kommt mir sehr gelegen, da ich zur Zeit wahrscheinlich mehr schlafe, als das ich wach bin. Die letzte Woche mit meiner komischen Laune habe ich zum Glück überstanden und schiebe es erstmal als Nebenwirkung der SIRT ab. Am Wochenende konnte ich auch mein Puzzle vollenden, was mir schon viel Spaß bereitete, aber für die nächste Zeit mein Verlangen danach gestillt hat. Weitere Nebenwirkungen haben sich in geschwollenen Füßen geäußert, was momentan aber auch am abklingen ist. Eine fataler Umstand für Menschen, die gerne und oft verschiedene Schuhe tragen und was meine These widerlegt, dass man für Schuhe nicht zu dick(fett) werden kann. Ein Grund, warum man sich dazu entscheiden kann, Schuhe zu sammeln. Jedenfalls kann ich wieder mehr spazieren gehen, um mal ein bisschen was für die Ausdauer zu tun. Momentan bringt mich jegliche Anstrengung und sei es nur der kurze Sprint ins Treppenhaus, wenn mein Essen geliefert wird, außer Puste. Ein Umstand, der mich etwas beängstig und demontiert, wenn man bedenkt, wie schnell der Körper abbaut. Es ist gut 10 Stunden am Stück schlafen zu können, aber bitter 15 Minuten zu brauchen, um aus dem Bett zu kommen. Entgegen, dass mein biologischen Alter sich immer weiter hochschraubt, bin ich mental wahrscheinlich wieder im Jugendalter angekommen, denn anders kann ich mir nicht erklären, wie sehr ich mich gefreut habe, heute mit meinem Star Wars AT-AT Lego-Set anzufangen. Und für Nachschub ist auch schon gesorgt, um nicht auf dem Trockenen zu sitzen. Des Weiteren bin ich dankbar für den Support, den ich auch in der letzter Woche wieder bekommen habe von meiner Familie und Freunden. Abgesehen von den zwei Wochen im März, bin ich nun schon seit einem Jahr krankgeschrieben und ein Reha-Antrag wird gerade bearbeitet, der mich im schlimmsten Fall, bei Ablehnung in die Rente schicken könnte. Das gepaart mit den körperlichen Nebenwirkung bringt einen dann doch schonmal ins Wanken, auch wenn ich natürlich weiterhin das Ziel habe, wieder einen normalen Alltag bestreiten zu können. Allerdings kann ich auch nicht abschätzen, was weitere schlechte Diagnosen für Auswirkungen auf meine Einstellung und Willenskraft hätten.
